Mineralstoffwechsel nach Eiseninfusion in Schwangerschaft und Stillzeit
Phosphat und Kalzium sind nicht nur für die Bildung von Knochen und Zahnschmelz nötig. Eine weitere wichtige physiologische Rolle spielt Phosphat beim Energiestoffwechsel und bei der zellulären Signalweiterleitung. Während der Schwangerschaft gelten bereits geringfügige physiologische Veränderungen des Kalzium- und Phosphathaushaltes als potenziell sehr problematisch: Das Webinar bietet Einblicke in den mütterlichen und fetalen Mineralstoffwechsel während der Schwangerschaft und Stillzeit, erläutert die Auswirkungen einiger intravenöser Eisentherapien auf den mütterlichen Mineralstoffwechsel sowie deren mögliche klinische Auswirkungen auf den Fötus und das Neugeborene.
PD Dr. med. Gabriela Amstad
Klinik für Geburtshilfe
Universitätsspital Zürich
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Kurzfachinformation MonoFer®
Z: Eisen(III)-Derisomaltose. I: Eisenmangel, wenn orale Eisenpräparate nicht wirksam sind oder nicht angewendet werden können, oder wenn klinisch die Notwendigkeit besteht, schnell Eisen zuzuführen. D: Die kumulative MonoFer®-Dosis und das Behandlungsschema von MonoFer® müssen für jeden Patienten individuell bestimmt werden. Art der Anwendung: I.v. Bolusinjemktion: Bis zu 3x wöchentlich, bis zu einer Einzeldosis von 500 mg. Präparat unverdünnt oder in maximal 20 ml 0.9 % NaCl-Lösung verdünnt verabreichen. I.v. Infusion: Einzeldosen bis zu 20 mg/kg mit mindestens wöchentlichem Abstand, bis kumulative MonoFer®-Dosis erreicht ist. Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen. KI: Überempfindlichkeit gegenüber Wirkstoff, Hilfsstoffen oder anderen parenteralen Eisenpräparaten, Anämie ohne gesicherten Eisenmangel, Eisenüberladung oder Störungen der Eisenverwertung, dekompensierte Lebererkrankung, 1. Schwangerschaftstrimester. VM: Nur anwenden, falls medizinisches Fachpersonal, das anaphylaktische Reaktionen bewerten und behandeln kann, sofort verfügbar ist, und eine Ausrüstung zur kardio-pulmonalen Reanimation verfügbar ist. Patienten min. 30 Min. nach Verabreichung hinsichtlich des Auftretens von Nebenwirkungen beobachten. Ein Paravasat kann zur Reizung und potenziell langanhaltender Braunverfärbung der Haut führen und ist daher zu vermeiden. Bei akuten und chronischen Infektionen, sowie bekannten Allergien nur mit Vorsicht anwenden. SS: Im 2./3. Trimester nur bei zwingender Indikation anwenden. IA: Bei gleichzeitiger Verabreichung, verringerte Resorption von oralen Eisenpräparaten. UAW: Häufig: Übelkeit, Hautausschlag. Wichtigste gelegentliche UAW: Überempfindlichkeitsreaktion, einschliesslich schwerwiegender Reaktionen. Liste B, SL. Ausführliche Informationen unter www.swissmedicinfo-pro.ch. Pierre Fabre Pharma AG, 4052 Basel. 06/2023
Publikumswerbung: nicht zulässig
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